Ausbildungen mit Beteiligung der EKAS

Sicherheitsassistentin / Sicherheitsassistent ASGS

Die Weiterbildung zum Sicherheitsassistenten/-in ASGS richtet sich an Vorgesetzte, Betriebsleiter/-innen und Sicherheitsbeauftragte. Im Rahmen dieser Weiterbildung wird aufgezeigt, wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb organisiert und Unfallzahlen reduziert werden können. Sicherheitsassistenten/-innen können den Präventionsbedarf in einem Betrieb einschätzen und wirksame Präventionsmassnahmen einleiten.

Die EKAS unterstützt Anbieter von Weiterbildungen für Sicherheitsassistentinnen und Sicherheitsassistenten ASGS finanziell, sofern diese ein Gesuch einreichen und die Anforderungen der EKAS erfüllen. Im Rahmen der unterstützten Weiterbildungen werden hauptsächlich folgende Themen behandelt:

  • die Gefährdungsermittlung
  • die rechtlichen Grundlagen
  • der Schutz vor Berufskrankheiten
  • die Ereignisabklärung
  • die Motivation zu sicherheitsbewusstem Verhalten
  • die Gesprächsführung


Die Kurse dauern einige Tage und haben keine spezifischen Zulassungsbedingungen. Erfolgreiche Teilnehmende erhalten nach Abschluss das Attest «Sicherheitsassistent/-in ASGS».
Aktuell werden folgende Anbieter von der EKAS unterstützt:

  • SIOP – KompetenzHaus GmbH
  • Suva

Spezialistin / Spezialist ASGS

Als Ersatz für die EKAS-Lehrgänge für Sicherheitsfachleute wird die Berufsprüfung für Spezialisten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz mit eidgenössischem Fachausweis angeboten.

Wer ist für die Berufsprüfung zugelassen?

Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer über die erforderlichen Modulabschlüsse bzw. Gleichwertigkeitsbestätigungen verfügt und

  • über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder einen gleichwertigen Abschluss und mindestens über drei Jahre Berufspraxis, davon mindestens ein Jahr im Bereich ASGS, verfügt, oder
  • über eine gymnasiale Maturität, eine Fachmaturität, einen Fachmittelschulausweis oder einen gleichwertigen Abschluss und mindestens fünf Jahre Berufspraxis, davon mindestens ein Jahr im Bereich ASGS, verfügt, oder
  • über einen Abschluss einer Hochschule und mindestens drei Jahre Berufspraxis, davon mindestens ein Jahr im Bereich ASGS verfügt


Sicherheitsfachleute und Sicherheitsingenieure gemäss der Verordnung über die Eignung der Spezialistinnen und Spezialisten der Arbeitssicherheit (SR 822.116) werden direkt zur eidgenössischen Berufsprüfung zugelassen.


Häufige Fragen und Antworten zur neuen Berufsprüfung Link

Vorbereitungskurse zur Berufsprüfung ASGS Link

Mit der in Kraft getretenen Änderung von Artikel 11d der Verordnung über die Unfallverhütung VUV (SR 832.30), sind erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Berufsprüfung als Spezialisten der Arbeitssicherheit anerkannt.

EKAS-Subjektfinanzierung (Erfolgsprämie) für erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen der Berufsprüfung für Spezialisten für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
Bei erfolgreicher Absolvierung übernimmt die EKAS 50% des vom SBFI bezahlten Betrags, höchstens aber CHF 4'000.
Merkblatt: PDF-Download
Antragsformular: Link


Sicherheitsingenieurin / Sicherheitsingenieur EKAS

Der Lehrgang zur Ausbildung von Sicherheitsingenieuren ist eine vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) anerkannte Weiterbildung gemäss Verordnung über die Eignung der Spezialistinnen und der Spezialisten der Arbeitssicherheit (EigV Art. 1c und 5).

Voraussetzung für Teilnahme

  • Ingenieure und Naturwissenschaftler, die über ein technisches oder naturwissenschaftliches Diplom einer schweizerischen Universität, einer eidgenössischen Hochschule oder einer schweizerischen Fachhochschule (Ausbildungsniveau Tertiär A) verfügen, und
  • ein Diplom als Sicherheitsfachfrau oder Sicherheitsfachmann gemäss Eignungsverordnung oder
  • den eidgenössischen Fachausweis als Spezialistin oder Spezialist für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) erworben haben.


Lehrgänge, Kurse und Lernprogramme Suva Link
Liste der vom Bundesamt für Gesundheit anerkannten Weiterbildungskurse für Spezialisten der Arbeitssicherheit Link